Übersicht der Apple-Silicon-M-Chips von M1 bis M5
Der Beginn einer neue Ära
Das System-on-a-Chip-Design, gefertigt im 5-Nanometer-Verfahren mit 16 Milliarden Transistoren, überzeugte durch ein ausgewogenes Verhältnis von hoher Leistung und exzellenter Energieeffizienz.
Vier Performance-Kerne und vier Effizienz-Kerne ermöglichten reibungsloses Arbeiten, deutlich verlängerte Akkulaufzeiten und einen reduzierten Wartungs- und Supportaufwand.
Charakteristisch für die Architektur sind ein effizienter Instruktionssatz, eine platzsparende ASIC-Implementierung sowie sehr gute Voraussetzungen für Leistungs- und Energieoptimierungen.
Intel zählt – neben weiteren Marktteilnehmern – zu den Lizenznehmern von Advanced RISC Machines Ltd. und ist somit berechtigt, Prozessoren auf Basis der ARM-Architektur zu entwickeln. Im Unterschied zu den meisten anderen Lizenznehmern war Intel – ebenso wie beispielsweise Apple, Motorola/Freescale oder NXP – befugt, den ARM-Kern eigenständig zu modifizieren und zu erweitern. Auf dieser Grundlage vermarktete Intel bis 2006 unter dem Namen XScale lizenzierte ARM-Prozessoren sowie kompatible, über Bus angebundene Peripherie-Halbleiter.
Zu den bekanntesten XScale-Prozessoren zählen die Modelle PXA250, PXA260 und PXA270, die vor allem in PDAs und frühen Smartphones eingesetzt wurden, insbesondere in Systemen mit Windows CE oder Palm OS.
Die GNU Compiler Collection unterstützt die Code-Erzeugung für ARM-Architekturen. Zudem sind Betriebssystemkerne wie XNU (macOS/iOS), Linux sowie der Windows-NT-Kernel ab Version 6.2 auf ARM-basierten CPUs lauffähig.
Stärken & Typische Geräte
- Sehr gute Alltags-Performance
- Hervorragende Energieeffizienz
- Gute GPU-Leistung für Alltags-Grafik
- MacBook Air
- Mac mini
- MacBook Pro
- Code Security
Apple M-Chips im Vergleich
M1
- Chip: M1
- Jahr: 2020
- Fertigung: 5nm
- CPU: 8 Kerne
- GPU: bis 8
- Neural Engine: 16-Core
- Unified Memory BW: ~68 GB/s
- Max. RAM: 16 GB
Sehr gute Alltags-Performance
Hervorragende Energieeffizienz
Gute GPU-Leistung für Alltags-Grafik
Typische Geräte
MacBook Air (2020)
Mac mini
13″ MacBook Pro
👉 Ideal für:
Büro
Surfen
Medien
leichte kreative Aufgaben.
M2
- Chip: M2
- Jahr: 2022
- Fertigung: 5 nm Gen2
- CPU: 8 Kerne
- GPU: bis 10
- Neural Engine: 16-Core
- Unified Memory BW: ~100 GB/s
- Max. RAM: 24 GB
Etwas schnellerer CPU/GPU Mehr Speicher-Bandbreite Maximal mehr RAM Größere GPU-Konfigurationen möglich PCVenus Ergebnis: Flüssigeres Multitasking, bessere Grafikleistung, ideal für anspruchsvollere Alltags-Workloads.
M3
- Chip: M3
- Jahr: 2023
- Fertigung: 3 nm
- CPU: 8 Kerne
- GPU: bis 10
- Neural Engine: 16-Core
- Unified Memory BW: ~120 GB/s
- Max. RAM: 24 GB
Schnellerer CPU & GPU Hardware-Raytracing für realistischere Grafiken Effizientere Neural Engine 👉 Spürbar schneller bei Grafik- und KI-Aufgaben als M2.
M4
- Chip: M4
- Jahr: 2024
- Fertigung: 3 nm Gen2
- CPU: 10 Kerne
- GPU: 10
- Neural Engine: 16-Core
- Unified Memory BW: ~120 GB/s
- Max. RAM: 32 GB
10-Kern-CPU (4P + 6E) – mehr Kerne für Multitasking
GPU deutlich schneller als M3
Bessere Neural Engine für Machine Learning
Bis 32 GB RAM & stabile Speicher-Bandbreite
👉 Perfekt für:
Entwickler
Video-/Foto-Bearbeitung
Grafik-Design
M5
- Chip: M5
- Jahr: 2025
- Fertigung: 3 nm Gen3
- CPU: 10 Kerne
- GPU: 10 (mit Neural-Acc.)
- Neural Engine: 16-Core + GPU Acc.
- Unified Memory BW: ~153 GB/s
- Max. RAM: 32 GB
✔ Neural Accelerator in jedem GPU-Kern → massive KI-Beschleunigung
✔ GPU-Leistung deutlich gesteigert (bis ~45 % schneller)
✔ Bis zu 4× höhere KI-Performance gegenüber M4
✔ Mehr RAM-Bandbreite (153 GB/s)
Performance-Sprünge laut Tests
CPU: bis ~2× schneller als M1
GPU: deutlich besser als M3/M4
KI/ML: signifikante Steigerung
👉 Besonders stark bei:
Lokaler KI-Verarbeitung (LLMs, Bild-/Video-KI)
Echtzeit-Rendering
Professioneller Grafik- und Medien-Produktion